von Redaktion Familienbund

„Familien verdienen steuerliche Entlastung“

Carsten Linnemann wirbt in Hövelhof für mehr Generationengerechtigkeit

Hövelhof. Der Bundestagsabgeordnete Carsten Linnemann hat in Hövelhof für ein leistungs- und familienfreundlicheres Steuersystem geworben. Die Einführung der Flexi-Rente bezeichnete Linnemann als weiteren wichtigen Baustein für mehr Generationengerechtigkeit.

Mit rund 70 interessierten Teilnehmern war der familienpolitische Abend mit dem Paderborner Bundestagsabgeordneten Carsten Linnemann sehr gut besucht. Gemeinsam hatten das katholische Familienzentrum Hövelhof, der Kreisverband Paderborn des BDKJ sowie der Familienbund der Katholiken in das Pfarrheim der St. Johannes-Nepomuk-Gemeinde in Hövelhof eingeladen. „Es ist an der Zeit für eine Steuerreform, von der vor allem die Mitte der Gesellschaft und Familien mit Kindern profitieren“, warb Linnemann für sein medial viel beachtetes Steuerkonzept. Das Konzept sieht Entlastungen der Bürger um gut 30 Milliarden Euro bis 2020 vor. „Unsere jahrzehntelange Untätigkeit hat dazu geführt, dass der Facharbeiter an der Maschine heute den Spitzensteuersatz zahlt, den früher sein Chef bezahlen musste“, sagte Linnemann. Im Jahr 2020 werde der Fiskus voraussichtlich 135 Milliarden Euro mehr einnehmen als 2015. „Wir müssen damit aufhören, Menschen erst in die Bedürftigkeit zu schicken, um sie anschließend mit staatlichen Mitteln wieder herauszuholen.“

Konkret soll der Spitzensteuersatz künftig erst ab einen zu versteuernden Jahreseinkommen von 60.000 Euro greifen, bisher liegt die Grenze bei 53.666 Euro. In einem weiteren Schritt soll der Kinderfreibetrag auf den Wert der Erwachsenen angehoben und das Kindergeld erhöht werden – eine Maßnahme, die der Familienbund und der BDKJ sehr begrüßten.

Die Einführung der Flexi-Rente bezeichnete Linnemann als einen weiteren wichtigen Baustein für mehr Generationengerechtigkeit und zur Bekämpfung der Altersarmut. Linnemann hat sich drei Jahre für sein Konzept der Flexi-Rente eingesetzt, das jetzt vom Bundeskabinett beschlossen wurde.

Der BDKJ brachte die Frage der Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre als einen Beitrag zu mehr Generationengerechtigkeit ein. Aus dem Kreis der Teilnehmer gab es dazu recht unterschiedliche Positionierungen. Einig waren sich alle darin, dass es gelingen muss, mehr junge Menschen für politische Fragen zu interessieren und man ihnen Möglichkeiten geben sollte, sich in Verbänden und Parteien mit ihrer Sichtweise aktiv einzubringen.

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